zum Inhalt

Kurzbeschreibung

Wir bieten Wohngruppen, Familiengruppen, Tagesgruppen, vielfältige Mobile Hilfen und Auslandsmaßnahmen an. Dabei beachten wir regionale und sozial-räumliche Bedingungen. Nützlich und ergänzend ist dabei die gegenseitige Unterstützung im JugendhilfeNetzwerk (Betreuungsangebote, Einbeziehung der Durchgangsklassen in Rendsburg etc.) und die verlässliche Kooperation mit anderen Institutionen.

In familienähnlichen Wohngruppen betreuen wir über Tag und Nacht in Gruppen von 8 - 10 Kindern und Jugendlichen. Geführt werden die Gruppen von einem Betreuungsteam, unterstützt vom psychologischen Dienst. Zudem bestehen Auslandsmaßnahmen und Familiengruppen mit 1 - 5 Kindern / Jugendlichen, um den jeweiligen Bedürfnissen der Betreuten entsprechen zu können.

Hilfestellungen bei schulischen Schwierigkeiten nehmen einen wichtigen Teil in der Arbeit ein. Unter anderem in enger Zusammenarbeit mit den Durchgangsklassen des Evangelischen Jugendhilfe Rendsburg konzentrieren wir uns auf die Aufarbeitung schulischer Defizite und auf die Stärkung der allgemeinen schulischen Leistungsbereitschaft.

Wenn die Jugendlichen oder jungen Volljährigen den nötigen und entsprechenden Entwicklungsstand erreicht haben, besteht unsererseits die Möglichkeit, Betreutes Einzelwohnen durchzuführen. Der Sprung vom strukturierten Alltag einer Wohngruppe oder einer Familiengruppe in die sofortige Selbständigkeit erweist sich oft als zu groß. Ein kurzfristiges und/oder niederschwelliges Betreuen der Jugendlichen oder jungen Volljährigen in eigener bzw. von uns zur Verfügung gestellter Wohnung erhöht die Chance zur Selbstständigkeit.

In alle Formen der Ambulanten und Mobilen Hilfen wie Tagesgruppen (Größe 5 - 8 Kinder/ Jugendliche), Sozialpädagogische Familienhilfe, Einzelfallhilfe , Familienberatung u. ä richten wir unsere Hilfen am individuellen Bedarf des Einzelnen aus. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tauchen sich aus, um die Wirksamkeit der Maßnahme, ständig zu prüfen und gegebenenfalls eine andere Maßnahme zu finden.

Die Betreuten sind für uns das Wichtigste:

  • wir helfen und unterstützen sie, damit sie wieder am sozialen Leben teilnehmen
  • wir begleiten sie bei ihrer individuellen Entwicklung
  • wir bieten ihnen Lebensbedingungen, die sie zum Lernen und Erwachsenwerden benötigen

Bei allen Maßnahmen begleitet uns die Frage nach der größtmöglichen Wirksamkeit unserer Arbeit vom Beginn der Hilfe bis zum Abschluss.Unterstützt wird dieses durch Supervision, Fallberatung, Weiterbildung und Qualitätsentwicklung (GAB-Verfahren). Wir kooperieren mit anderen sozialen Institutionen vor Ort. Orientierung in unserer Arbeit gibt uns auch unser Leitbild der Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie.

Die Entwicklung und Förderung des Kindes, des Jugendlichen und jungen Volljährigen ist aus unserer Sicht ohne die Beachtung des systemischen und sozialen Hintergrundes nur unzureichend möglich. Deshalb pflegen wir Kontakte zu Eltern und Beteiligten. Ein Verbleib bzw. eine Rückführung in einen förderlichen Sozialraum bleibt dabei für uns Thema.